In der Diplomarbeit ‚BEDEUTUNGEN VON SYMBOLEN AUS DER HEILIGEN GEOMETRIE‘ behandelt Katherin Cantos die Symbolwelt. In unserer heutigen Zeit begegnen uns Symbole überall im Alltag. Unsere Gesellschaft nutzt sie unter anderem in der Werbung. Uralte Symbole werden anders dargestellt und als Dekorationsartikel verkauft. Ihre ursprünglichen Bedeutungen gehen dabei verloren. Mithilfe ihrer Diplomarbeit möchte die Künstlerin Bewusstsein für deren tiefere Philosophie und Geschichte schaffen.
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Wem muss ich mich beweisen? Dies ist das zentrale Thema, das die Künstlerin Lena Horvath in ihrem Comic ‚VESTMENTS OF A WITCH‘ erforscht. Dabei werden die Leser:innen auf die Reise einer jungen Frau mitgenommen, welche in einer fiktiven Welt eine Hexe werden möchte. Zur Freude der Protagonistin kann Magie in dieser Welt studiert werden. Jedoch als das College, welches die Hauptfigur besuchen möchte, bemerkt, dass diese eine Zauberstörung namens „Dyshexia” hat, verkompliziert sich die Situation sehr schnell.
Für die meisten Menschen ist es eindeutig, in welchem Land sie geboren sind. Es gibt jedoch auch Orte, an denen man das Gefühl hat, sich zwischen zwei Staaten zu befinden. Um diesen Konflikt darzustellen, hat Alice Cimador zwei Figuren kreiert, die eine allegorische Bedeutung haben. Angelo Veljak, Untertan des österreichischen Kaiserreichs und Salvatore Di Leo, Untertan des Königreichs Italien. Der Kurzfilm ‚AUF WIEDERSEHEN, MEIN FREUND‘ bearbeitet das Spannungsfeld verschiedener Identitätskonzepte.
Die Bewegung folgt der Vorstellung, die Kunst folgt der Bewegung. In „SPACE DRAWING“ erforscht Angela Proyer ihrenKörper im und als Raum – ihren Körper mit all seinen Empfindungen, Erinnerungen, gespeicherten Verletzungen, zugefügten Traumata und übersetzt die Ergebnisse in großformatige Gemälde und einer umfassenden Rauminszenierung. Den Körper spüren in seiner Umgebung, seinen Grenzen, ihn in den Raum stellen und Bedürfnisse transparent machen.
Schwermut, Melancholie, die Abkopplung von der Welt. In MIND FULL möchte die Künstlerin Aufmerksamkeit auf das beschwerliche Leben mit Depression machen. Der reduzierte Stil und die unangenehmen Geräusche vermitteln diesen Gefühlszustand und verschaffen einen Einblick in die Psyche der Protagonistin.
Inspiriert durch die Natur und ihren ständigen Zyklus von Werden und Vergehen, beschäftigt sich die Arbeit HINTER GLAS mit Entwicklung, Schutz, Auflösung und Vergänglichkeit. Wieviel Schutz(raum) ist notwendig um Inneres, Zerbrechliches, zu bewahren und Entwicklung zu ermöglichen? Wann beginnt er einzuengen und hinderlich zu werden? Symbolisiert wird dieser Schutz- und Möglichkeitsraum durch die Rahmung und Verglasung der Bilder.
In der Videoarbeit NUTZTIHR wird die moralische Diskriminierung von Geschöpfen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit aufgezeigt. Diese Art von Rassismus nennt man ‚Speziesismus‘. Er schreibt Menschen einen höheren Status als Tieren zu. Schweine zu essen und Katzen als Haustiere zu halten, ist ein Beispiel für Speziesismus, da hier die Entscheidung aufgrund der Artzugehörigkeit gefällt wird.
Julia Wieser möchte mit ihren Werken die wertvolle Existenz dieser Lebewesen für unsere Umwelt demonstrieren. Dazu präsentiert sie eine detaillierte Vergrößerung von Insekten und Mutanten. Die Mutationen stehen sinnbildlich für die Folgen des menschlichen Eingriffs in die Natur.
A.M.I.N.A ist der Titel eines kurzen Ausschnitts aus dem Filmprojekt “Asylum Vendetta” von Edona Hani. Die Geschichte handelt von Babsi, einer Barista mit D.I.S. (Dissoziative Identitätsstörung).
Die Arbeit „Corporate Identity für den Hof Naturgilde“ umfasst die Konzeptualisierung und Umsetzung einer visuellen Identität für den Therapie- und Erlebnisbauernhof Naturgilde in Hollabrunn, Niederösterreich.









