Christine Fuchs untersucht in ihrer Diplomarbeit „Homeoffice, Homeliving, Homepainting oder Me and myself and Corona“ welche Art von Bildern entstehen, welche Prozesse ablaufen, wenn Grenzen und Beschränkungen das Malen bestimmen

Meine Arbeit befasst sich mit der Vergänglichkeit und dem Wunsch nach dem immerwährenden Leben. Mein Ansatz sind Menschen und die Zeiten, welchen ich nachtrauere.
Da ich mich viel mit dem unvermeidlichen Tod und dem Leben danach beschäftige, haben die Geschichten über den Fuchsgeist mein größtes Interesse geweckt. Er wurde zu meinem Medium.

Natalie Sandner thematisiert das gebrochene Verhältnis zur Natur in “die donau ist ein sauberer fluss”. Materialdrucke von gefundenen Objekten aus der Donau holen Weggeworfenes zurück in die Sphäre des Wahrnehmungswürdigen, wobei wissenschaftliche Erhebungen über Beschaffenheit und Verhalten des Mülls einbezogen werden.

Thema dieser Arbeit ist eine Aktualisierung der Abbildung von sozialen Rollen und gesellschaftlicher Hierarchie auf unseren alltäglich verwendeten Spielkarten.
Die Darstellungen zeigen einen groben, von subjektiven Eindrücken geprägten Querschnitt unserer Gesellschaft. Auflage: 100 Decks.

Das Werk „Der Schmied des Glücks“ thematisiert, wie sehr Glück und Glücklichkeit miteinander verwoben sind und versucht, zu erläutern, wie sehr das eigene Glück von unserer Selbstbestimmung und unserem näheren Umfeld abhängt. Dies findet durch die Technik der Stop-Motion statt, bei der selbst gebaute Puppen zum Leben erweckt werden.

Flora Dornhelm stellt Leben und Vergehen, Endlichkeit anhand anorganischer und organischer Materie dar. Eine Tonskulptur wird einer Skulptur aus Baumstämmen, Rinden, Erde, Moos und Insekten gegenübergestellt. Die Frage nach dem Umgang mit Leben tritt in den Raum.

Die Arbeit behandelt das Thema Landschaftsmalerei. Die gezeigten Gemälde entwickeln sich von offensichtlich gegenständlichen Landschaften zu Malereien, die Formen und Farben der Natur aufgreifen und in vereinfachter Form wiedergeben. Diese zeigen Gegenden und Farben, welche sich für die Künstlerin im Moment der Entstehung der Bilder als ansprechend und identifizierbar anfühlten.

Annalina Brodegger beschäftigt sich in ihrem Werk „Klein-ICH-keiten“ mit der Wahrnehmung.
Sie richtet ihre Aufmerksamkeit auf die vergessenen kleinen Elemente des Alltags und stellt die Sinnesorgane abstrahiert in den Mittelpunkt unseres seins.

Mia Balatka

Den menschlichen Körper auf einer Druckerplatte abbilden und Intimität, Nacktheit und Verletzbarkeit einfangen. Während persönliche Werke verschiedener Größe, Druckformen und Stile ausgestellt werden, philosophiert die frisch geschlüpfte Künstlerin in ihrer theoretischen Arbeit übers Körper-Sein und über die Verbindung zwischen Leib und Seele.

Julia Auly

Durch die Herausarbeitung der Thematiken Hoffnung, Individualität und die vermeintliche Bedrohung von Künstlicher Intelligenz auf unser Dasein, wird die Frage ‚Was wird unter dem Begriff Menschlichkeit verstanden und welche Bedeutung hat dieser in der heutigen Zeit?‘ angeschnitten.