Timea-Shiva Eberhard-Gradnig

Zwischen Quelle und Riss

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Werkstätte: Keramik

Keramikbrunnen, welche das Innere nach außen kehren. Die vielschichtigen und verschlungenen Ebenen sind so modelliert, dass das Wasser in kleinen Kaskaden von Becken zu Becken geleitet, aufgefangen, weitergereicht und erneut gebrochen wird.
Das stetige Rieseln, Tropfen und Gleiten erzeugt eine akustische Textur, die vertraut wirkt. Ein Geräusch, das Menschen seit Jahrhunderten begleitet. Die Brunnen greifen diesen uralten Reflex auf.
Doch zugleich thematisieren Sie das Austreten, das Durchsickern, das Entweichen. Wasser drängt nach außen, sucht seinen Weg durch Fugen und Formen – eine Metapher für das Unkontrollierbare in unserer Zeit. In den filigranen Keramikstrukturen wird das Durchdringen selbst sichtbar: ein stetiger Übergang zwischen Innen und Außen, Privatem und Öffentlichem, Gefasstem und Entgleitendem.