Rebecca Fluri

Als Nomadin geboren, wurde ich zur Freiheit gezwungen

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Werkstätte: Animation & Experimental FIlm

Ich möchte einen Film erschaffen, der den traditionellen westlichen Begriff von Heimat hinterfragt
und zugleich untersucht, wie Kultur die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit prägt. Denn Kultur
ist untrennbar mit Identität verbunden: Sie bietet uns eine Gruppenzugehörigkeit, nach der wir
Menschen als soziale Wesen streben.
Die Frage nach Heimat und kultureller Identität begleitet mich seit meiner Kindheit. Durch häufige
Umzüge, mehrere Schulwechsel und das Aufwachsen in drei verschiedenen Ländern – mit
familiären Wurzeln in drei Ethnizitäten – fühle ich mich zwar mit fünf Kulturen verbunden, aber
keiner vollständig zugehörig. Diese Erfahrungen haben meine Perspektive auf Heimat und
Persönlichkeitsentwicklung stark geprägt, anders als die Sichtweise vieler Menschen, die in einer
einzigen Kultur verwurzelt sind. Mit meinem Film möchte ich herausfinden, was Heimat im Kern
bedeutet, und zeigen, dass die traditionelle Vorstellung von Heimat in unserer globalisierten Welt
nicht mehr zeitgemäß ist.
Die Inspiration für dieses Projekt entstand, als ich nach Asien reiste – ein Ort, an dem ich mich
intensiver mit dem Thema Heimat auseinandersetzen musste. Die Begegnungen hier haben mir
verdeutlicht, wie unterschiedlich meine Auffassung von Heimat im Vergleich zu anderen ist. Durch
meine multikulturelle Prägung und den Kontrast zwischen westlicher und östlicher Denkweise
möchte ich auch untersuchen, wie Persönlichkeit in verschiedenen Kulturen definiert wird.